Ich lasse mir mein Geschäft nicht zwangsruinieren“ oder „meine mir liebgewonnenen Kollegen aufs Arbeitsamt setzen“, sind die Triebfeder für Michaels Ideenreichtum

Unternehmen ist selbstständig denken

Österreich trifft sich mit Freunden und der Familie, geht Ski fahren und darf auch, im Fall der richtigen Ausreden ins Hotel. Den Lockdown betrifft hauptsächlich die kleine Gastronomie und den Handel

Besonders betroffen von den von oben herab verordneten Schließungen sind klein- und mittelständische Unternehmen, kurz KMU. Jene Unternehmen, die um ein Vielfaches mehr Steuern bezahlen als die großen Konzerne, die auch in Zeiten wie diesen ihre Geschäfte machen und ihr Kapital vermehren.

Von den oben genannten KMU hört man viele Eigentümer über die hohen Nebenkosten jammern, man ist, ob der langsam eintreffenden „Coronahilfen“ verzweifelt und schickt seine Mitarbeiter in Kurzarbeit oder gleich aufs Arbeitsamt.

Aber es gibt auch Gewerbetreibende, die den Begriff Unternehmer noch richtig zu deuten wissen. Man muss etwas tun, um sich seinen Lebenstraum, den langwierig aufgebauten Erfolg zu erhalten. Einer dieser Menschen mit Ehrgeiz, Fleiß und Ideenreichtum ist Michael Strangl. Er betreibt das Blumengeschäft „Naturart“ in der Fußgängerzone in Meidling. Er ist weder Coronaleugner noch ein Esoteriker. Er hat einen Pragmatismus entwickelt, der in Zeiten wie diesen und einer Regierung wie der unseren, Not tut. Ihn und sein Geschäft traf die von der Regierung angeordnete Zwangsschließung einige Male, immer zur umsatzstarken Zeit. Zu Ostern, Advent und vor Weihnachten. Bestellungen per Internet und Abholung/Auslieferung sind natürlich möglich, für blumenaffine Pensionisten aber eher die Ausnahme.

Ich lasse mir mein Geschäft nicht zwangsruinieren“ oder „meine mir liebgewonnenen Kollegen aufs Arbeitsamt setzen“, sind die Triebfeder für Michael Stangl Ideenreichtum
Bild: Life Magazin - Michael Stangl

„Ich lasse mir mein Geschäft nicht zwangsruinieren“ oder „meine mir liebgewonnenen Kollegen aufs Arbeitsamt setzen“, sind die Triebfeder für Michaels Ideenreichtum gewesen. Er hat ein wenig „Wickie“ gespielt und war plötzlich selbst ein starker Mann.

„Naturart“ hat es sich zum Ziel gesetzt, weiterhin Menschen mit Blumen glücklich zu machen und ganz legal, auch für den spontanen Besuch seine Pforten zu öffnen. Wie das geht? Das Geheimnis ist eben die Verordnungen zu kennen und ein wenig sein Glück in die eigenen Hände zu nehmen. Michael Strangl hat einfach einen Gewerbeschein beantragt, sich die Mühe gemacht regionale Bauern aufzusuchen, Produkte zu kosten und sich ein neues Standbein aufzubauen. Schließlich ist der Lebensmittelhandel systemrelevant und lebensnotwenig und muss geöffnet sein.

Ich lasse mir mein Geschäft nicht zwangsruinieren“ oder „meine mir liebgewonnenen Kollegen aufs Arbeitsamt setzen“, sind die Triebfeder für Michael Stangl Ideenreichtum
Bild: Life Magazin

Es finden sich im Blumengeschäft „Naturart“ auf der Meidlinger Hauptstraße 42-44, 1120 Wien nicht nur liebevoll gestaltete Blumensträuße, sondern auch, ich habe selbst einiges probiert, köstliche Lebensmittel und Luxusgüter wie Uhudler Prosecco. Man kann in diesem kleinen Geschäft den Bedarf des täglichen Lebens abdecken. Egal ob Reis, Nudeln, heimisches Obst und Gemüse, Backmischungen für die fadisierten im Homeoffice, die neue Talente entdecken. Man kann köstliche Obstsäfte und Brände erwerben. Wichtig war dem Eigentümer des Geschäftes Regionalität und Bioqualität. Er möchte sich von großen Handelsketten abheben, dem einsamen Pensionisten ein offenes Ohr leihen und die heimische Lebensmittelproduktion unterstützen. Im Geschäft selbst wird, um das Vertrauen nicht zu enttäuschen, auf Hygiene Wert gelegt. Egal ob verpflichtende Masken für Kunden und Mitarbeiter, Desinfektionsmittel und jeder soll genug Raum haben, für die Qual der Wahl und zur Ansteckungsprophylaxe.

Ich lasse mir mein Geschäft nicht zwangsruinieren“ oder „meine mir liebgewonnenen Kollegen aufs Arbeitsamt setzen“, sind die Triebfeder für Michael Stangl Ideenreichtum
Bild: Life Magazin - Michael Stangl

Natürlich ruft so viel Unternehmergeist auch Neider auf den Plan, die lieber jammern und auf Hilfszahlungen warten. Sie möchten sich keine Mühen machen oder scheuen das Risiko, das nun einmal Teil der Selbstständigkeit ist. Auch die Polizei war schon bereit, diesem Treiben ein Ende zu bereiten, allerdings erfolglos, kann doch der clevere Unternehmer jeden nötigen Nachweis, in Form eines Gewerbescheines vorlegen.

Michael arbeitet gerne für seinen Erfolg. Er könnte sich auch nach getaner Arbeit zurücklehnen, macht er aber nicht. Er bringt auch gerne die Bestellung innerhalb Wiens zu uns nach Hause.

Meidlinger Hauptstrasse 42-44

1120 Wien

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Chefredakteurin

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