Legalize it

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In Deutschland will Gesundheitsminister Karl Lauterbach ein Gesetz verwirklichen, das Marihuana teilweise legalisieren soll.

Der Gesetzentwurf erlaubt Erwachsenen bis zu 25 Gramm der heiligen Blüte für den Privatgebrauch in der Tasche zu haben und den Anbau von 3 Seeds, ohne dass eine Vorstrafe oder Eintragung wegen BTM zur Folge hat. Keine schlechte Idee, vor allem da Kiffen schon lange salonfähig ist und Konsumenten sich vermehren wie Hefepilze.

 Der mutige Minister Lauterbach wird, nach neuesten Erkenntnissen, scheitern, zu groß ist die Lobby der Gegner, die sich bei einem kühlen Glas Weizenbier damit auseinandersetzen und seinen Plan verteufeln. Ob legal oder illegal, die Konsumenten werden mehr und Anbaumethoden immer technischer. Es verpuffen Steuergelder in der Illegalität, kaum ein Pusher hat beim Verkauf eine Registrierkasse dabei und führt dem Finanzamt Abgaben ab. Ein Dekagramm Gras kostet am Schwarzmarkt etwa 80 €, Rechnungen werden eher nicht ausgestellt.

© Manfred Cobyn

Ich kiffe seit fast 40 Jahren, mal mehr oder gar nicht. Das Zeug hilft mir manchmal beim Chillen und es kommen Gedanken oder Ideen, die mich beflügeln. Vom täglichen Konsum ist laut meiner Erfahrung abzuraten, man stumpft zu sehr ab und der eigentliche Kick verpufft im Rauch. Es ist wie bei allen Drogen, die Dosis macht das Gift. Eine gute Flasche gereiften Rotweins ist Genuss, wenn man täglich einen Doppler schluckt, wird es unangenehm. Suchtpotenzial ist ein großes Problem.
Vom Pot wird man zwar nicht körperlich abhängig wie beim Alkohol, Kokain oder Morphium, es greift aber trotzdem in die Persönlichkeit ein, man wird träge, hungrig und benebelt. Es ist kein Rauschgift für den täglichen Bedarf wie auch nicht Pilze oder LSD. Rauschmittel müssen mit Bedacht und Obacht eingenommen werden und vor allem nicht jeden Tag oder jede Woche. Damit verblasst die Erwartungshandlung und Routine ist in jedem Fall kontraproduktiv.
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© Manfred Cobyn

Wir Menschen haben ein tolles Organ geschenkt bekommen, das Gehirn, Milliarden Nervenzellen, besser als jeder Computer, wenn man es einschaltet. Dieses sollte genutzt und nicht betrogen werden. Bekifft, betrunken oder unter dem Einfluss anderer Drogen ist man nicht in der Lage, ein Fahrzeug zu führen, Denkfähigkeit kann Betrügen und andere Menschen töten. Zum Glück ist so ein vertrotteltes Verhalten schon lange kein Kavaliersdelikt mehr, es ist eine Bedrohung für Leib und Leben. Ich bin für eine Legalisierung, aber unter Eigenverantwortung, ein Joint muss nicht unbedingt der Anfang einer Sucht bedeuten und der Startschuss zu einer Drogenkarriere, das ist Unsinn. Jeder soll selbst entscheiden und vor allem das Gehirn benutzen.

Life Magazin, Manfred Cobyn

Peter Tosh – "Legalize it" - recommended by Manfred Cobyn

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