Life Magazin und Manfred Cobyn über Nina Hafner

Ein aufgehender Stern am Schauspielhimmel?

Das L!FE MAGAZIN hat sich auf die Reise gemacht und Schauspielerin, Musical Darstellerin und Sängerin Nina Hafner für ein Interview getroffen. Ein spannender Blick auf das Leben in dieser Szene.

Trotz junger 19 Jahren kann Nina Hafner schon einiges Erfahrung vorweisen. Ob nun als Schauspielerin in der beliebten Fernsehserie „SOKO Kitzbühel“, Hauptdarstellerin in erfolgreichen Musicals oder auch als Sängerin bei Balleröffnungen. Wie es zu all dem kam, wie man mit Nervosität vor Auftritten umgeht und was die Zukunft noch alles bringen mag, wir haben uns erkundigt.

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Von Anfang an diesen Traum verfolgt

Angefangen hat alles in den Ferien vor 14 Jahren. Bei einem Workshop für Kinder, der sich mit Schauspielerei befasst hat, wurde diese Leidenschaft entfacht. Von da an war es immer Ninas Ziel und Traum Schauspielerin zu werden. Hierbei ist sie ihren Eltern sehr dankbar, da sie immer von Ihnen in ihrem Sinne unterstützt wurde, ohne das je Druck aufgebaut wurde, wie es leider Gottes viel zu häufig bei jungen talentierten Menschen vorkommt.

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Life Magazin und Manfred Cobyn über Nina Hafner
© Manfred Cobyn - Nina Hafner

Zwischen Theater und Film

Die Unterschiede zwischen Live-Performances auf einer Bühne bei Musicals oder Szene für Szene bei einem Filmset zu spielen sind auf jeden Fall zwei verschiedene paar Schuhe. Für Nina Hafner sind beide Welten jedoch in ihrer Art und Weise unheimlich spannend und einzigartig. Sie selbst beschreibt es folgendermaßen:

„Es ist wie Wasserfarbe und Acryl, beides ist super, aber es sind verschiedene Techniken“

Im Film ist es ein riesen Abenteuer in eine neue Rolle zu schlüpfen. Das hält einen frisch, bietet viel Abwechslung und macht riesen Spaß. Beim Theather wird mehr „gespielt“ und vor allem die Sprache ist eine ganz andere. In Filmen redet man so, wie es die Rolle vorsieht, allerdings verwendet man auf der Bühne eine sehr klare, deutliche und verständliche Sprache. Zusätzlich lebt man durch die vielen Wochen und Monatee Probe beziehungsweise Aufführung in seinen Charakter hinein. Mit dem Musical „Alice im Wunderland“, in dem Nina die Hauptperson spielte, konnte man in jeder Kategorie in der man beim Papageno Award nominiert wurde auch den Preis gewinnen. Nina meint, dass durch die vielen Erlebnisse als Musicalteam soetwas wie eine zweite Familie entsteht, wodurch jede einzelne Probe wie ein neues „nach Hause kommen“ ist. Auf die Frage welche Szene sie lieber hätte, meinte sie, sie würde gerne alles machen, jedoch momentan das Filmgeschehen im Fokus liegt.

Life Magazin und Manfred Cobyn übe
© Manfred Cobyn - Nina Hafner

Eine wahre Powerfrau sein

Ein richtiges Vorbild hatte Nina nie. Es kommt immer auf die Kombination von Rolle und Schauspieler an. Oftmals ist sie erstaunt von einzelnen Performances bekannter Schauspieler*innen, so die gespielte Rolle zu ihnen passt und dadurch erstaunliche, emotionale Stücke entstehen. Ein speziell favorisiertes Genre hat sie zurzeit nicht. Ob eine kitschige Romanze, ein spannender Abenteuer Film oder Horror Thriller, Nina ist offen für neue Herausforderungen und Erlebnisse, wobei sie schon gerne in Rollen schlüpfen möchte, die in gewisser Weise in Action sind und emotionale Momente erleben. Idealerweise sich als starke Powerfrau darstelle. Als junge Mörderin in der SOKO Kitzbühel Folge „Der Andere“ hat sie bereits in eine solche Rolle schlüpfen dürfen. Auch wenn die Tat aus Versehen geschehen ist, war es ein sehr aufregendes Erlebnis. Im neuen Film „Dinner für Acht“ von „Amazing Austria“, der noch in diesem Sommer erscheinen wird, sind genau solche Momente enthalten. Actionreiche Spannung, emotionale Ereignisse, alles dabei was das Schauspielherz begehrt.

Life Magazin und Manfred Cobyn übe
© Manfred Cobyn - Nina Hafner

Und wie steht es mit Lampenfieber?

Nina ist der Meinung, dass Lampenfieber sehr wichtig ist. Es gehört einfach dazu und zeigt einem, dass diese Tätigkeiten einer Person persönlich wichtig sind. Daraus ist nämlich zu schließen, dass dieser Beruf Freude bereitet und das ist selbstverständlich das Wichtigste. Deswegen meint sie auch: „Hoffentlich bleibt das Lampenfieber für immer.“ Kurz vor den Auftritten ist die Nervosität am größten, speziell auf der Bühne, wenn gesungen wird sind diese Gefühle sehr stark bemerkbar. Denn hier spielen die Emotionen generell schon eine große und entscheidende Rolle, welche bei anspruchsvollen Stücken natürlich noch mehr zum Vorschein kommen. Sobald Nina die Bühne betritt und mitten im Geschehen ist, verfliegt die gesamte Nervosität und die ganze Konzentration widmet sich den kommenden Momenten in Aktion.

Life Magazin und Manfred Cobyn übe
© Manfred Cobyn - M. Cobyn - Nina Hafner

Was bringt die Zukunft?

Nun wurde fürs erste mal die Matura erfolgreich abgeschlossen, womit ein großer Schritt getan ist. Zusätzlich absolviert die junge Schauspielerin ihr letztes Jahr an der Elfriede Ott Akademie. Nachdem diese Schritte in Österreich erfolgreich abgeschlossen wurden, dann wird vermutlich die Reise ins Ausland gestartet. Absoluter Wunschtraum ist selbstverständlich Hollywood. Der Weg dorthin ist jedoch ein langer und schwerer. Als optimaler Zwischenstopp würde sich Großbritannien anbieten, da auf der Insel eine weitere Topausbildung garantiert wäre. Falls dieser Schritt sich etwas verzögern sollte, wird die Reise vermutlich in Richtung „Plan B“ nach Deutschland gehen. Auch dort gibt es einige weitere Schulen, die junge Schauspieler*innen auf die weitere Karriere von Theater bis Film vorbereiten. Wie auch immer die nächsten Schritte geschehen werden, dass L!FE Magazin bleibt am Ball und wünscht Nina Hafner alles nur erdenklich gute für die Zukunft.

Lou Reed - "Walk on the Wild Side" - recommended by Manfred Cobyn

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